Ich muss meine Kamera täglich laden – ist der Akku defekt?
Das schauen wir uns genauer an. Tägliches Nachladen allein beweist noch keinen Akkudefekt. Viele Aufnahmen, langes Livebild oder schwacher Empfang können den Verbrauch erhöhen. Bei wenig Nutzung und gutem Empfang ist eine so kurze Laufzeit ein Anlass zur Prüfung.
Nenne uns zunächst dein Kameramodell und kurz, ob du häufig live zusiehst oder viele Bewegungsaufnahmen erhältst. Wenn du nur eine Seriennummer zur Hand hast, teile sie gern mit. Lässt sich das Modell daraus nicht sicher bestimmen, hilft zusätzlich der Modellname oder ein Foto der Kamera beziehungsweise des Typenschilds. Bereits genannte Nummern und Angaben brauchst du nicht erneut zu senden.
Bei vielen Auslösungen prüfe die Einstellungen für Energiesparmodus und Bewegungserkennung, soweit dein Modell sie anbietet. Bleibt der Akku trotz geringer Nutzung schnell leer oder hast du diese Schritte schon erfolglos geprüft, führen wir die Prüfung im bestehenden Kontakt weiter. Eine neue E-Mail mit derselben Problembeschreibung ist dafür nicht nötig.
Wie erfolgt die Stromversorgung – Akku oder Steckdose?
Das hängt vom Kameramodell ab. Es gibt PetTec Kameras mit integriertem Akku und Modelle, die während der Nutzung dauerhaft am Netzteil angeschlossen bleiben.
- Akku-Modelle wie Free 4G und Free’n 360: Du kannst sie kabellos über den integrierten Akku oder dauerhaft über ein geeignetes USB-Netzteil betreiben. Ein kompatibles Solarpanel kann den Akku ebenfalls nachladen. Im Außenbereich müssen Netzteil, Kabel und Steckverbindungen für den Einsatz geeignet und wettergeschützt sein. Dauerstrom verlängert die Betriebsdauer, schaltet aber keine zusätzlichen Aufnahmefunktionen wie 24/7 Cloud Video frei. Hinweise zum passenden Panel und zur Stromversorgung findest du weiter unten.
- Netzbetriebene Modelle wie Cam Lite, Cam 360° / Snoop Cube und Pet Cam Laser: Die Kamera bleibt für den Betrieb über ihr passendes Netzteil mit einer Stromquelle verbunden.
Haben Cam Lite, Cam 360° / Snoop Cube und andere netzbetriebene Kameras einen Akku?
Netzbetriebene Kameras wie PetTec Cam Lite, Cam 360° / Snoop Cube und Pet Cam Laser haben keinen integrierten Akku. Sie bleiben während der Nutzung dauerhaft über das passende Netzteil an der Steckdose angeschlossen. Bei Kameras ohne Akku gibt es keinen Akkustand, keine Akkulaufzeit und keine Ladeanzeige für „vollständig geladen“. Sobald die Kamera mit Strom versorgt ist, kannst du mit der Einrichtung beginnen; vorheriges Aufladen ist nicht erforderlich.
Die Hinweise zu Ladezeiten, Akkuanzeige und Akkulaufzeit gelten ausschließlich für Kameras mit integriertem Akku. Eine Betriebs- oder Status-LED ist bei netzbetriebenen Modellen keine Akku-Ladeanzeige. Prüfe bei einer Kamera ohne Akku, die nicht startet, das passende Netzteil, Kabel und die Steckdose.
Wie lang ist das Kamerakabel – und kann ich ein anderes USB-C-Kabel verwenden?
Je nach PetTec Kameramodell ist das mitgelieferte Anschlusskabel in der Regel etwa 1,5 bis 2 Meter lang. Bei Modellen mit USB-C-Anschluss kannst du bei Bedarf auch ein anderes handelsübliches USB-C-Kabel verwenden, zum Beispiel wenn du eine andere Länge benötigst.
Achte darauf, dass das Kabel mechanisch zum Anschluss passt und für die Stromversorgung geeignet ist. Die genaue Kabellänge des Lieferumfangs kann je nach Modell beziehungsweise Ausführung abweichen.
Welches Kameramodell meinst du? Wenn du den Namen nicht kennst, helfen der Produktlink oder ein Foto. Die allgemeine Angabe „Kamera“ sagt noch nicht, ob das Gerät einen Akku hat. Anhand des Modells können wir dir die passende Stromversorgung direkt nennen.
Für die Frage nach Akku, Ladekabel oder Steckdose ist zunächst die Stromversorgung entscheidend. Ob und wie Aufnahmen gespeichert werden, ist eine separate Frage; dazu findest du bei Bedarf die Übersicht zu Livebild, Ereignisaufnahme und 24/7.
Hat die Pet Cam Laser einen Akku oder braucht sie dauerhaft Strom?
Nein. Die Pet Cam Laser hat keinen integrierten Akku und muss während der Nutzung über das passende Netzteil mit Strom versorgt werden. Deshalb gibt es für sie keine Akkukapazität oder Akkulaufzeit. Sie ist eine WLAN-Kamera für den Innenbereich; ohne Stromanschluss ist sie für den Betrieb nicht geeignet.
Wenn du eine Kamera ohne Steckdose am Einsatzort suchst, wähle ein dafür vorgesehenes Akku-Modell wie die Pet Cam Free WLAN, Free 4G oder Free’n 360. Die unten genannten Akku-Laufzeiten gelten nicht für die Pet Cam Laser.
Kann die Kamera die ganze Nacht überwachen, ohne dauerhaftes Livebild?
Ja, bei eingerichteter Ereigniserkennung musst du das Livebild nicht die ganze Nacht geöffnet halten. Die eingeschaltete Kamera kann erkannte Aktivitäten als Ereignisse erfassen. Das Livebild öffnest du, wenn du gerade nachsehen möchtest. Für automatisch gespeicherte Videoclips brauchst du außerdem die zum Modell passende Speicherung und aktivierte Videoaufnahme.
Der Vorteil: Du findest später gezielt die erkannten Momente und musst keine langen ruhigen Phasen durchsuchen. Ereignisaufnahme benötigt bei Akku-Kameras weniger Energie als eine dauernd aktive Liveansicht. Wie lange der Akku dabei hält, hängt vom genauen Modell, der Anzahl der Auslösungen, Empfang und Nutzung ab. Eine feste Laufzeit für die ganze Nacht mit ununterbrochenem Livebild können wir daraus nicht ableiten.
Erkannte Ereignisse sind keine lückenlose Daueraufzeichnung. Fehlen wichtige Aufnahmen, prüfen wir die Einstellungen und Speicherung weiter. Die Erklärung zur Ereignisaufzeichnung zeigt den Nutzen und die Unterschiede zu Livebild, AOV und 24/7.
Wie lange hält der Akku ungefähr?
Bei einer vollständig geladenen PetTec Akku-Kamera kannst du bei gelegentlichen kurzen Livebild-Aufrufen, moderater Ereignisaufnahme und gutem Empfang als grobe Orientierung mit mehr als 7 Tagen bis zu mehreren Wochen rechnen. Bei sehr geringer Aktivität und langen Bereitschaftszeiten sind je nach Modell auch mehrere Monate möglich. Häufige Bewegungsaufnahmen, langes Livebild, Kälte oder schwacher Empfang können die Laufzeit deutlich verkürzen.
WLAN-Akkukameras halten bei vergleichbarer Nutzung und ähnlicher Akkukapazität in der Regel länger als LTE-Akkukameras. Der Energiebedarf der Mobilfunkverbindung kann höher sein, besonders bei schwachem Empfang. Deshalb sind bei sparsamer Nutzung von WLAN-Modellen Laufzeiten über mehrere Wochen bis hin zu Monaten möglich. Entscheidend bleiben das konkrete Modell, die Anzahl und Dauer der Aufnahmen sowie die Livebild-Nutzung.
Diese Orientierung gilt für die wechselnde Nutzung aus Bereitschaft, einzelnen Ereignisaufnahmen und kurzen Livebild-Aufrufen. Sie ist keine Zusage für ununterbrochenes Livebild oder eine bestimmte Mindestlaufzeit. Eine kurze Laufzeit bedeutet nicht automatisch einen Defekt; entscheidend ist, wie die Kamera eingesetzt wird.
Wo sehe ich den Akkustand und werde ich bei schwachem Akku informiert?
Ja. Den Akkustand deiner PetTec Akku-Kamera kannst du jederzeit direkt in der PetTec App einsehen. Bei einem niedrigen Akkustand informiert dich die App, damit du rechtzeitig nachladen kannst.
Die Warnschwelle hängt vom Kameramodell ab. Sie kann beispielsweise bei weniger als 20 % liegen; dieser Wert ist ein Beispiel und gilt nicht einheitlich für alle Modelle.
Damit Benachrichtigungen auch auf deinem Smartphone ankommen, müssen Mitteilungen für die PetTec App erlaubt sein. Mehr dazu: Benachrichtigungen in der App und auf dem Smartphone.
Free’n 360 LTE/4G schwarz: Reicht der Akku für zwei Tage?
Die PetTec Cam Free’n 360 LTE/4G schwarz hat je nach Ausführung einen 10.400-mAh-Akku (AOV) oder einen 9.000-mAh-Akku (non-AOV, Art. 16347 ab S/N MA163472603019045 einschließlich). Bei moderater Ereignisnutzung, kurzen Livebild-Aufrufen und gutem Empfang sind zwei Tage grundsätzlich möglich; die grobe Orientierung liegt unter diesen Bedingungen bei mehr als 7 Tagen bis zu mehreren Wochen. Die tatsächliche Laufzeit hängt von der Nutzung ab.
Wenn du mit „durchlaufen“ dagegen 48 Stunden ununterbrochenes Livebild meinst, gilt diese Orientierung dafür nicht. Für die Einschätzung ist entscheidend, ob du ständig live zusehen oder die Kamera für Ereignisse und gelegentliches Nachsehen bereithalten möchtest.
Wie groß sind die Akkus? Übersicht nach Modell
mAh steht für Milliamperestunden und beschreibt die Akkukapazität. Die großen Akkus der Free- und Free’n-360-Modelle ermöglichen lange Bereitschaftszeiten. Aus der mAh-Zahl allein lässt sich jedoch keine feste Laufzeit in Tagen ableiten: Mobilfunk, Bildübertragung, Beleuchtung und die Anzahl der Aktivierungen beeinflussen den Verbrauch.
| Modell | Akkukapazität |
|---|---|
| Pet Cam Free 4G | 9.000 mAh |
| Free’n 360 LTE/4G schwarz (Art. 16347) | AOV vor S/N MA163472603019045: 10.400 mAh non-AOV ab dieser S/N einschließlich: 9.000 mAh |
| Free’n 360 LTE/4G weiß | 10.400 mAh |
| Free’n 360 WiFi (Art. 16327) | AOV vor S/N MA163272607017209: 10.400 mAh non-AOV ab dieser S/N einschließlich: 9.000 mAh |
| Pet Cam Free WLAN mit 3 MP | 9.600 mAh |
| Pet Cam Trail WiFi Direct | 5.600 mAh |
| Pet Cam Trail 4G mit Solarpanel | 9.000 mAh |
Warum kann der kleinere Akku länger halten?
Die neueren non-AOV-Ausführungen der Free’n 360 4G und Wi-Fi haben einen 9.000-mAh-Akku und arbeiten ohne AOV-Dauerbilderfassung. Bei üblicher Ereignisnutzung hält ihr Akku in der Regel länger als bei den vorherigen AOV-Ausführungen mit 10.400 mAh. Die tatsächliche Laufzeit hängt weiterhin von Nutzung, Empfang, Aufnahmen und Temperatur ab.
Die Seriennummerngrenzen gelten jeweils nur für die genannte Artikelnummer.
Was bedeuten Angaben wie „bis zu 6 oder 9 Monate“?
Die Pet Cam Free WLAN mit 9.600 mAh und 3 MP erreicht bei geringer Aktivität und langen Bereitschaftszeiten eine Akkulaufzeit von bis zu 9 Monaten, die Pet Cam Trail WiFi Direct von bis zu 6 Monaten. Diese Höchstwerte gelten für das jeweilige Modell unter günstigen Nutzungsbedingungen. Bei häufigen Aufnahmen oder langem Livebild fällt die Laufzeit kürzer aus. Die Monats-Höchstwerte dieser WLAN-Modelle lassen sich nicht auf die Free 4G oder Free’n 360 LTE/4G übertragen.
Die wichtigsten Einflussfaktoren
- Viele Ereignisse und langes Livebild: Jede Aktivierung, Aufnahme und Liveansicht benötigt Energie.
- Bewegungserkennung: Eine hohe Empfindlichkeit oder viele Bewegungen im Bild führen zu häufigeren Aufnahmen.
- Ton- und Lichtwarnungen: Sirene und Flutlicht erhöhen den Verbrauch.
- Schwacher WLAN- oder LTE-Empfang: Wiederholte Verbindungsversuche belasten den Akku zusätzlich.
- Temperatur: Besonders Kälte kann die nutzbare Akkukapazität vorübergehend reduzieren.
Die akkubetriebenen Outdoor-Modelle der Free-, Free’n-360- und Trail-4G-Reihen unterstützen den separaten 24/7 Cloud Video Service nicht. Ein bei bestimmten Geräteversionen vorhandener AOV-Modus ist eine andere Aufnahmefunktion. Die Übersicht zu Ereignisaufnahme, AOV und 24/7 Cloud Video erklärt die Unterschiede. Allein aus einem integrierten Akku lässt sich deshalb nicht ableiten, welche Aufnahmearten ein Modell unterstützt.
So verlängerst du die Akkulaufzeit
- Lade die Kamera vor der Nutzung vollständig – bei Bedarf mehrere Stunden bzw. über Nacht – und halte die Firmware aktuell.
- Prüfe den Energiesparmodus und die Bewegungseinstellungen, sofern dein Modell diese Optionen anbietet.
- Stelle die Bewegungserkennung so ein, dass wichtige Ereignisse zuverlässig erfasst und unnötige Auslösungen vermieden werden. Beginne bei Bedarf mit einer niedrigen Empfindlichkeit und prüfe die Erkennung am tatsächlichen Einsatzort; passe Erkennungsbereiche, Alarmzeiten und Aufnahmedauer an, soweit dein Modell diese Optionen bietet.
- Begrenze Aufnahmedauer, Livebild sowie Ton- und Lichtwarnungen auf den tatsächlichen Bedarf.
- Wähle einen Standort mit möglichst stabilem WLAN- bzw. LTE-Empfang.
Welche Einstellungen prüfe ich bei hohem Akkuverbrauch?
Prüfe zuerst den gewählten Aufnahme-/Arbeitsmodus und wie häufig die Kamera Bewegungen aufzeichnet. In der unten abgebildeten App-Ansicht heißt die sparsame Option „Energieeinsparung“. Wenn deine Kamera diese Option anbietet, kannst du sie zum Vergleich auswählen. Welche Modi verfügbar sind und wo sie stehen, hängt von Modell und App-Version ab; der Screenshot ist keine einheitliche Menüvorgabe für alle Kameras.
Lass die normale Bewegungserkennung eingeschaltet, wenn du Tiere beobachten möchtest. Bei sehr vielen unnötigen Auslösungen kannst du die Empfindlichkeit schrittweise senken und – soweit vorhanden – Erkennungsbereich, Alarmzeiten und Aufnahmedauer anpassen. Ein Personenfilter ist dafür kein allgemeiner Energiespartipp: Er kann die gewünschten Tierbewegungen ausschließen. Die Anleitung zur Bewegungs- und Personenerkennung erklärt die modellabhängigen Einstellungen.
Welche Rolle spielen Clipdauer und Alarmintervall für den Akku?
Die Aufnahmezeit bestimmt, wie lange ein ausgelöster Ereignisclip aufgenommen wird. Das Alarmintervall steuert die Pause, bevor erneut ein Alarm ausgelöst werden kann. Beides ist nicht dasselbe: Eine kürzere Aufnahmezeit verringert die Dauer einer einzelnen Aufnahme; ein längeres Intervall kann bei dauernder Bewegung die Zahl der Auslösungen und damit den Akkuverbrauch senken.
Prüfe bei deiner Pet Cam Free in den Einstellungen zur Bewegungserkennung beziehungsweise im angebotenen Aufnahme-/Arbeitsmodus, ob du diese Werte anpassen kannst. Die verfügbaren Optionen und Zahlen hängen von Modell, Firmware und Modus ab; wir können keine einheitliche Clipdauer oder feste Zeit bis zur nächsten Auslösung versprechen. Wähle die Einstellungen so, dass dir wichtige Tierbewegungen nicht entgehen, und teste nach jeder Änderung am tatsächlichen Standort. Ein längeres Alarmintervall kann weitere Ereignisse in dieser Pause auslassen. Die Wirkung von „Alarmintervall: Aus“ kann je nach Modell und Modus abweichen; bei vielen dicht aufeinanderfolgenden Ereignissen kann der Akkuverbrauch steigen. Etwa 6 Sekunden lange SD-Clips sind bei einzelnen Modellen beziehungsweise Seriennummern der Free’n 360 im AOV-Modus möglich, aber keine allgemeine Grenze: Bei anderen Ausführungen können je nach Einstellung 10, 20 oder 30 Sekunden möglich sein. Cloud-Ereignisvideos mit passendem LTE-Video-Paket sind davon zu unterscheiden. Mehr zu den Unterschieden zwischen Aufnahmezeit und Alarmintervall.
Ändere jeweils nur eine Einstellung und prüfe am Einsatzort, ob die wichtigen Bewegungen weiterhin als Ereignis erfasst und wie gewünscht aufgezeichnet werden. Vergleiche anschließend Akkustände und Zeitraum bei ähnlicher Nutzung. Bleibt der Verbrauch auffällig hoch, sende uns im bestehenden Kontakt die noch fehlenden Angaben und bei Bedarf Screenshots von Aufnahme-/Arbeitsmodus, Bewegungserkennung und Ereignisübersicht. Bereits erfolglose Tests musst du nicht wiederholen; der Energiesparmodus ist keine garantierte Lösung für einen technischen Fehler.
Akku geladen, aber die Kamera bleibt offline?
Nach leerem Akku: Laden allein reicht möglicherweise nicht. Schalte die Kamera nach dem Laden zusätzlich am Gerät ein. Bei Akku-Modellen mit Ein-/Aus-Taste halte diese gemäß der Modellanleitung mehrere Sekunden gedrückt, bis eine Startreaktion erscheint, zum Beispiel Blinken, Leuchten oder ein Signalton. Verwende die Power-Taste, nicht die Reset-Taste. Eine Ladeanzeige allein bestätigt noch keinen Gerätestart.
Bei Free-Modellen kann die Ein-/Aus-Taste je nach Ausführung unter einer Gummiabdeckung verborgen sein. Prüfe die Beschriftung beziehungsweise die Anleitung deines Modells und verschließe die Abdeckung danach wieder sorgfältig. Eine bereits eingerichtete Kamera kann sich nach dem Einschalten wieder automatisch verbinden; prüfe anschließend das Livebild in der App. Dafür ist normalerweise keine neue Einrichtung erforderlich.
Am Gerät ausgeschaltet und in der App deaktiviert sind unterschiedliche Zustände. Ist die Kamera am Gerät ausgeschaltet, musst du sie dort einschalten. Falls sie bereits gestartet ist und in der App bewusst deaktiviert wurde, prüfe zusätzlich unter Kamera → Zahnrad → Grundfunktion → Datenschutz/Privacy Mode die Einstellung und einen eventuell aktiven Zeitplan, soweit dein Modell diese Optionen anbietet.
Kamera wirkt ungeladen oder lässt sich nicht einschalten?
Prüfe zusätzlich den Hardware-Schalter bzw. halte die Power-Taste mehrere Sekunden gedrückt. Ist die Kamera bereits verbunden, kontrolliere in der App unter Kamera → Zahnrad → Grundfunktion → Datenschutz/Privacy Mode, ob sie ausgeschaltet wurde oder ein Zeitplan aktiv ist.
Kamera lädt nicht oder geht nicht an – vollständige Schnellprüfung
Kamera am Gerät und in der App ein- oder ausschalten
Solarpanel oder dauerhafte Stromversorgung
Mit einem kompatiblen Solarpanel ist unter geeigneten Bedingungen ein dauerhafter Betrieb ohne regelmäßiges manuelles Nachladen möglich. Das Panel lädt den Kamera-Akku mit Sonnenenergie nach. Voraussetzung ist, dass es über die Zeit genügend Energie für die tatsächliche Kameranutzung liefert. Sonne, Ausrichtung, Jahreszeit, Wetter, Verschattung und Verbrauch bestimmen, ob das gelingt. Bei wenig Sonne oder intensiver Nutzung kann zusätzliches Laden am Netzteil nötig sein.
Alternativ ist eine dauerhafte Versorgung über ein geeignetes USB-Netzteil möglich. Die Free’n 360 LTE/4G kann an der Steckdose oder mit einer passenden Powerbank betrieben werden. Free 4G, Free’n 360 und Trail WiFi Direct nutzen USB-C; bei Pet-Cam-Free-Modellen gibt es auch Varianten mit Micro-USB. Prüfe den Anschluss deiner Kamera und beachte die Anforderungen an die Stromversorgung in der Anleitung deines Modells. Im Außenbereich müssen Netzteil und Verbindungen für den Einsatz geeignet und wettergeschützt sein.
Eine externe Stromversorgung verlängert die Betriebsdauer, schaltet aber keine zusätzlichen Aufnahmefunktionen frei. Die genannten Outdoor-Modelle unterstützen dadurch nicht den separaten 24/7 Cloud Video Service. Ein bereits vorhandener, modellabhängiger AOV-Modus ist davon zu unterscheiden.
Pet Cam Solarpanel richtig verwenden
Kann ich den Akku herausnehmen oder einen zweiten Akku zum Wechseln kaufen?
Nein. Bei der Pet Cam Free 4G und Free’n 360 LTE/4G ist der Akku fest in der Kamera eingebaut und wird direkt dort geladen. Ein herausnehmbarer Zweitakku ist für diese Modelle nicht vorgesehen.
Eine passende USB-Powerbank ist eine praktische Alternative: Schließe sie mit dem passenden Ladekabel an die Kamera an, um den integrierten Akku nachzuladen beziehungsweise die Kamera mit Strom zu versorgen. Ein kompatibles Solarpanel kann ebenfalls nachladen. Powerbank, Kabel und Steckverbindungen müssen draußen vor Feuchtigkeit geschützt sein. Hinweise zur Auswahl findest du im folgenden Abschnitt.
Welche Powerbank und Wattzahl brauche ich für Free 4G oder Free’n 360 LTE/4G?
Du kannst eine handelsübliche USB-Powerbank mit dem passenden Ladekabel verwenden. Eine spezielle PetTec-Powerbank oder eine besonders hohe Wattzahl ist nicht nötig. Auch eine leistungsstärkere Powerbank ist geeignet: Ihre maximale Wattzahl bedeutet nicht, dass diese Leistung vollständig in die Kamera fließt. Die Kamera nimmt die benötigte Leistung über die passende USB-Stromversorgung auf.
Für eine normale Kaufberatung musst du keine Fotos von Ausgangsdaten schicken. Nur wenn die Kamera nicht lädt oder die Versorgung abbricht, prüfen wir Kabel und Powerbank gezielt. Manche Powerbanks schalten bei geringer Last ab; teste in diesem Fall, ob sie auch bei geschlossenem Livebild weiter Strom liefern.
Im Außenbereich Powerbank, Kabel und Steckverbindungen vor Feuchtigkeit schützen. Die Kapazität der Powerbank beeinflusst, wie lange sie nachladen kann; zusätzliche Aufnahmefunktionen entstehen dadurch nicht.
Wann ist das Akkuverhalten auffällig?
Prüfe Kabel, Netzteil, Steckdose, Einstellungen und Empfang. Auffällig kann das Verhalten sein, wenn:
- der vollständig geladene Akku trotz weniger Ereignisse, kurzer Livebild-Nutzung, energiesparender Einstellungen und gutem Empfang bereits nach etwa 24 bis 72 Stunden leer ist – das ist ein Anlass zur Prüfung und keine normale Laufzeitangabe für sparsame Nutzung,
- die Laufzeit plötzlich deutlich kürzer als zuvor ist,
- eine baugleiche Kamera bei vergleichbarer Nutzung wesentlich länger durchhält oder
- die Kamera auch mit mehreren geprüften Kabeln und Netzteilen nur sehr langsam oder nicht vollständig lädt.
Akku bleibt schnell leer, obwohl ich die Tipps schon ausprobiert habe – was nun?
Dann schaut sich unser Kundenservice deinen Fall genauer an. Bereits erledigte Prüfschritte musst du nicht wiederholen.
Nenne uns, soweit noch nicht bekannt, das Kameramodell, den Zeitraum und die Akkustände sowie kurz deine Nutzung und die bisherigen Prüfungen. Hilfreich ist auch, ob die Laufzeit plötzlich kürzer geworden ist oder eine baugleiche Kamera unter vergleichbaren Bedingungen länger durchhält.
Eine Laufzeit lässt sich ohne diese Angaben nicht pauschal als normal oder als Defekt bewerten. Antworte bei einem bestehenden Kontakt einfach im selben Verlauf. Für eine neue Anfrage nutze unser Kontaktformular: Kontaktformular
Diese Angaben helfen dem Support
- Kameramodell bzw. Artikelnummer
- vollständige pp-/pps-Geräte-ID
- E-Mail-Adresse des PetTec-App-Kontos
- Zeitraum und Akkustände, zum Beispiel „100 % auf 10 % innerhalb von 36 Stunden“
- Screenshots der Geräteinformationen und – wenn möglich – der Anzahl der Alarme
- Information, ob die Kamera mit Solarpanel, USB-Netzteil, Powerbank oder ausschließlich mit dem Akku betrieben wird
Die Geräte-ID findest du in der PetTec App unter Kamera → Zahnrad → Geräteinformationen.
Wichtig bei LTE-Fehlern: Wird gleichzeitig „SIM Card is out of service“, „No LTE Signal“ oder ein dauerhafter Offline-Status angezeigt, führe keinen weiteren Reset durch, entferne die Kamera nicht aus der App und buche keinen zusätzlichen Tarif. Sende dem Support direkt die Geräte-ID und die E-Mail-Adresse des App-Kontos.
Kommentare
0 Kommentare
Zu diesem Beitrag können keine Kommentare hinterlassen werden.