24/7 Cloud Video und lokale AOV-Aufzeichnung sind unterschiedliche Funktionen. Der 24/7 Cloud Video Service steht nur für unterstützte Kameras ohne integrierten Akku zur Verfügung. AOV-Ausführungen der Free’n 360 können dagegen mit einer passenden microSD-Karte und aktiviertem AOV-Modus rund um die Uhr lokal aufzeichnen. Zwischen Ereignissen wird dabei mit reduzierter Bildrate aufgenommen. Die non-AOV-Ausführungen besitzen diesen AOV-Modus nicht. Eine SD-Karte oder Dauerstrom allein rüstet ihn nicht nach.
Ausnahme: Pet Cam Trail Wi-Fi Direct (Art. 16298). Für Livebild und den Zugriff auf gespeicherte Aufnahmen verbindet sich dein Smartphone direkt per Wi-Fi Direct mit der eingeschalteten Kamera. Dafür ist keine Internetverbindung der Kamera erforderlich; du musst dich innerhalb ihrer direkten Funkreichweite befinden. Die Ersteinrichtung erfolgt über Bluetooth. So funktioniert der direkte Zugriff.
Ja. Alle PetTec Kameras zeigen dir ein Livebild und können erkannte Ereignisse aufzeichnen – auch die Free-, Free’n-360- und Trail-Modelle. Wenn die Erkennung eine Bewegung oder ein anderes unterstütztes Ereignis auslöst, wird der relevante Moment gespeichert. So findest du später gezielt Situationen wieder, in denen etwas erkannt wurde, statt lange ruhige Zeiträume durchsuchen zu müssen. Ob dabei ein Bild oder ein kurzer Videoclip entsteht, hängt vom Kameramodell und der eingerichteten Speicherung ab.
Für automatische Bewegungsvideos benötigst du bei einem unterstützten Modell eine passende microSD-Karte mit aktivierter Videoaufnahme oder den passenden Cloud Event Video Service. Für Videos zu Geräuschereignissen gelten eigene Modell- und Servicevoraussetzungen; bei der Pet Cam Lite ist dafür Cloud Event Video erforderlich. Welche Lösung zu deiner Kamera passt, erklären wir dir gern anhand des Modells.
PetTec Kameras können grundsätzlich auch ohne kostenpflichtigen Cloud-Service genutzt werden. Bei erkannten Ereignissen stehen ohne microSD-Karte und ohne Cloud-Video-Service Ereignisbilder statt automatisch gespeicherter Videoclips zur Verfügung, sofern das Modell die Ereignisbild-Funktion unterstützt. Eine passende microSD-Karte ermöglicht bei unterstützten Modellen die lokale Speicherung von Ereignisvideos ohne Cloud-Abo.
Bei den vernetzten WLAN- und LTE-Kameras ist für den Zugriff per App eine aktive Internetverbindung erforderlich; für die Trail Wi-Fi Direct gilt die oben beschriebene direkte Verbindung. WLAN-Kameras nutzen dein vorhandenes WLAN; aktuelle LTE-Kameras benötigen einen aktiven, ihnen zugeordneten LTE-Service. Dieser Verbindungsservice ist von der optionalen Cloud-Speicherung zu unterscheiden.
Ohne Internet zeichnen die verbundenen PetTec Kameras keine neuen Ereignisse auf – auch nicht allein deshalb, weil eine microSD-Karte eingesetzt ist. „Ohne kostenpflichtigen Cloud-Service“ bedeutet nicht „ohne Internet“. Eine Ausnahme ist insbesondere die Pet Cam Trail Wi-Fi Direct (16298); für deren Aufzeichnung gelten die Angaben zum jeweiligen Wildkamera-Modell.
WLAN oder LTE beschreibt die Verbindung zur App, nicht automatisch den Speicherweg. Bei unterstützten Modellen sind lokale Ereignisvideos mit microSD möglich, wenn die Kamera die Karte erkennt und die Videoaufnahme aktiviert ist – auch ohne kostenpflichtigen Cloud-Video-Service. Die Kamera speichert damit erkannte Ereignisse, nicht lückenlos rund um die Uhr. Für eine 24/7-Aufnahme gelten die eigenen Modell- und Servicevoraussetzungen weiter unten.
Bei der Pet Cam Free 4G und Free’n 360 LTE/4G werden auch mit LTE Basic beziehungsweise Standard 4G ohne SD-Karte und ohne kostenpflichtigen Cloud-Video-Service Ereignisbilder gespeichert. Voraussetzung ist eine aktivierte Bewegungserkennung. Diese Bilder kannst du später in der App ansehen, beispielsweise zu erkannten Ereignissen aus der vergangenen Nacht. Es handelt sich um einzelne Standbilder, keine bewegten Bilder oder Videoclips. Premium oder Premium Plus sind für diese gespeicherten Ereignisbilder nicht erforderlich.
Warum zeichnet die Kamera nur bei Ereignissen auf?
Die Grafik zeigt das Prinzip bei eingerichteter Ereignis-Videospeicherung. Voraussetzung sind aktivierte Erkennung und ein passender Speicherweg. AOV und 24/7-Aufnahmen sind separate Aufnahmefunktionen.
Die Ereignisaufzeichnung ist ein gängiges Aufnahmeprinzip bei Überwachungskameras. Die Idee dahinter ist einfach: Warum stundenlang dieselbe ruhige Szene speichern, wenn sich nichts verändert? Wenn dein Tier zum Beispiel ruhig im Stall liegt, entsteht in diesem Modus kein fortlaufendes Video nur vom unveränderten Bild. Erkennt die Kamera eine Bewegung oder ein anderes unterstütztes Ereignis, wird die entsprechende Aufnahme ausgelöst. So findest du später gezielt die erkannten Aktivitäten, statt dich durch viele Stunden ohne Geschehen zu klicken.
Das ist der praktische Nutzen der Ereignisaufzeichnung: Du erhältst einen übersichtlichen Rückblick auf die erkannten Momente, sparst Speicherplatz und bei Akku-Kameras gegenüber einer dauernd aktiven Liveansicht Energie. Welche Ereignisse als Bild oder Video gespeichert werden, hängt vom Modell und dem eingerichteten Speicherweg ab.
Die Kamera kann auch nachts für die Erkennung eingeschaltet bleiben, ohne dass du das Livebild die ganze Nacht geöffnet hältst. Ein geöffnetes Livebild zeigt dir den aktuellen Moment und verbraucht zusätzlich Energie; es ist keine automatisch gespeicherte Daueraufnahme. Für gespeicherte Ereignisvideos müssen Erkennung, Videoaufnahme und ein zum Modell passender Speicherweg eingerichtet sein.
„Kein Ereignis aufgezeichnet“ bedeutet nicht automatisch „es ist nichts passiert“. Welche Situationen erfasst werden, hängt unter anderem von Erkennungsbereich, Empfindlichkeit, Filtern und Alarmintervall ab. Fehlt eine wichtige Bewegung, prüfen wir Erkennung und Speicherung gezielt weiter. Wenn du auch ruhige Phasen oder einen gesamten Zeitraum lückenlos dokumentieren möchtest, klären wir die passende Aufnahmefunktion anhand deines Modells. AOV und 24/7 Cloud Video sind eigene Funktionen und nicht mit Ereignisclips gleichzusetzen.
Welche Outdoor-Kamera kann 24/7 aufnehmen – und reicht auch eine Ereignisaufnahme?
Die akkubetriebenen PetTec Outdoor-Modelle der Free-, Free’n-360- und Trail-4G-Reihen unterstützen den separaten 24/7 Cloud Video Service nicht. Ein gegebenenfalls vorhandener AOV-Aufnahmemodus ist davon zu unterscheiden; beachte dazu den Abschnitt zur Free’n 360 weiter unten. Wenn du später sehen möchtest, was sich an deinem Stall, auf der Weide oder im Garten getan hat, sind Ereignisvideos für viele Alltagssituationen eine passende Lösung.
Bei aktivierter Erkennung und Videoaufnahme speichert die Kamera eine erkannte Bewegung als kurzen Videoclip über mehrere Sekunden. Wird zum Beispiel die Bewegung deines Tiers oder einer Person am Stalleingang erkannt, kannst du den gespeicherten Clip später in der App ansehen. Du findest die erkannten Aktivitäten gezielt wieder und musst keine langen Phasen ohne erkannte Aktivität durchsuchen.
Für Ereignisvideos brauchst du bei einem unterstützten Modell eine passende, erkannte microSD-Karte oder einen aktiven, der Kamera zugeordneten Cloud-Video-Service. Ohne beides stehen bei Modellen mit Ereignisbild-Funktion nur Standbilder zur Verfügung. Die Cliplänge hängt vom Modell und der Aufnahmeart ab.
24/7 ist vor allem dann sinnvoll, wenn du einen Zeitraum durchgehend nachvollziehen möchtest – einschließlich der Phasen ohne erkannte Bewegung. Ereignisclips können den Wunsch, Aktivitäten später anzusehen, häufig erfüllen; sie sind aber keine lückenlose Daueraufnahme. Möchtest du vor allem erkannte Aktivitäten ansehen oder ausdrücklich einen gesamten Zeitraum ohne Unterbrechung dokumentieren?
Mein Video endet nach 10 Sekunden – lässt sich die Aufnahme verlängern?
Das hängt von deinem Kameramodell und der Aufnahmeart ab. Zehn Sekunden sind keine allgemeine Höchstgrenze für alle PetTec Kameras. Auch lässt sich ohne diese Zuordnung nicht pauschal sagen, ob eine Einstellung der Cliplänge verfügbar ist.
Prüfe zuerst, ob du ein Video von der microSD-Karte, eine Cloud-Aufnahme oder eine manuell im Livebild gestartete Aufnahme ansiehst. Nenne uns bei einer Rückfrage das noch unbekannte Modell und diesen Speicherweg; bei unklarer Ansicht hilft ein Screenshot. Danach lässt sich der passende Menüweg oder eine tatsächlich verfügbare Alternative bestimmen.
Die Länge eines Videoclips, die Aufbewahrungszeit auf Karte oder in der Cloud und eine durchgehende 24/7-Aufnahme sind unterschiedliche Angaben. „Bis zu 30 Sekunden“ bei Cloud Event Video bedeutet keine feste Länge jedes Clips; „30 Tage gespeichert“ beschreibt die Verfügbarkeit der Aufnahmen. Ein anderes Abo sollte erst gewählt werden, wenn seine Funktion zum Modell und deinem Aufnahmebedarf passt.
Konntest du früher längere Clips abspielen und brechen sie jetzt unerwartet ab, teile uns ein Beispiel mit Datum und Uhrzeit mit. Das behandeln wir als Veränderung des bisherigen Verhaltens und nicht automatisch als normale Zeitgrenze.
Aufnahmezeit und Alarmintervall: Wie erfasse ich längere Aktivitäten möglichst vollständig?
Prüfe zuerst die Aufnahmezeit und das Alarmintervall in der Bewegungserkennung. Mit passend eingestellten Ereignisaufnahmen kannst du erkannte Aktivitäten gezielt festhalten, ohne lange ruhige Phasen ohne relevante Bewegung mitzuspeichern. Bei fortlaufend erkannten Ereignissen können zeitlich dicht aufeinanderfolgende Clips dem gewünschten Überblick über eine längere Aktivität nahekommen. Wie vollständig die Aktivität erfasst wird, hängt von der Erkennung, dem Modell und den Aufnahmeeinstellungen ab.
Warum dauern manche SD-Ereignisvideos nur 6 Sekunden?
Die Clipdauer hängt vom Kameramodell, der Geräteversion und dem Aufnahmemodus ab. Bei einzelnen Modellen beziehungsweise Seriennummern der Pet Cam Free’n 360 im AOV-Modus sind auf der microSD-Karte etwa 6 Sekunden pro Ereignis möglich. Bei anderen Ausführungen können je nach Einstellung auch 10, 20 oder 30 Sekunden möglich sein. Sechs Sekunden sind keine allgemeine Grenze für alle Free- oder LTE-Kameras.
Bei LTE-Kameras können Cloud-Ereignisvideos mit einem passenden Paket mit Cloud-Video-Funktion, etwa LTE Premium oder Premium Plus, bis zu 30 Sekunden dauern, soweit für das Modell angeboten. Das ist ein anderer Speicherweg und keine technische Lösung für unerwartet kurze SD-Clips. Zeigt deine Kamera zum Beispiel 20 Sekunden als Aufnahmezeit, speichert aber wiederholt nur 6 Sekunden auf SD, sollten Modell, Seriennummer, Modus und Firmware gerätespezifisch geprüft werden. Ein lückenloser Videovorlauf vor der Erkennung ist dadurch nicht zugesagt.
Reicht LTE Premium für längere Cloud-Clips oder brauche ich Premium Plus?
Für Cloud-Ereignisvideos reicht bei unterstützten LTE-Kameras das Paket Premium (4G + Cloud). Premium Plus ergänzt zusätzlich KI-Funktionen; allein für längere Cloud-Clips brauchst du es nicht. Cloud-Ereignisvideos können bis zu etwa 30 Sekunden dauern. Das ist keine feste Auswahl von 20 oder 30 Sekunden für jedes Ereignis. Die lokalen microSD-Clips bleiben davon getrennt; das Cloud-Paket verlängert sie nicht und garantiert keinen lückenlosen Übergang vom Ereignisbild zum Video. Maßgeblich sind die für deine Kamera in der App angebotenen Pakete.
Aufnahmezeit und Alarmintervall unterscheiden
Die Aufnahmezeit und das Alarmintervall sind getrennte Einstellungen: Das Intervall beeinflusst die Pause bis zur nächsten Auslösung und verlängert einen einzelnen Clip nicht. Ohne wirksame Wartezeit können bei wiederholter Erkennung mehrere Clips dicht aufeinander folgen, was den Akku stärker beanspruchen kann. Die genaue Wirkung der Einstellung „Aus“ kann je nach Kamera und Modus abweichen; prüfe bei fehlenden Ereignissen die konkrete Kameraansicht und die Erkennungs- und Speicheroptionen.
Die Person bleibt im Bild, aber nach 30 Sekunden endet der Clip
Eine sichtbare Person allein garantiert keine neue Ereignisauslösung. Für weitere Ereignisvideos muss die Erkennung entsprechend auslösen. „Bis zu 30 Sekunden“ beschreibt Cloud Event Video und ist keine allgemeine Höchstgrenze für jede Aufnahmeart. Aufnahmezeit, Alarmintervall und die verwendete Speicherung müssen deshalb zusammen betrachtet werden. Ereignisaufnahmen können relevante Aktivitäten gut dokumentieren, sind aber keine Zusage einer sekundengenau lückenlosen Daueraufnahme.
Wenn du ausdrücklich auch die Phasen ohne erkannte Bewegung vollständig aufzeichnen möchtest, unterstützt beispielsweise die Pet Cam Lite den separaten, kostenpflichtigen 24/7 Cloud Video Service mit dauerhafter Stromversorgung und stabilem WLAN. Zur Prüfung fehlender Ereignisclips ist keine zusätzliche Buchung nötig. Weitere unterstützte Modelle findest du in der Übersicht unten.
Free’n 360: AOV-Modus, Energieeinsparung und ein Bild alle 5 Sekunden
Zeigt deine Free’n 360 unter „Aufnahmemodus → AOV Modus → Energieeinsparung“ die Angabe „AOV-Bildrate 5 s/Bild“, bedeutet das ein Bild alle fünf Sekunden für die AOV-Aufnahme. Die zugehörige App-Hilfe führt zusätzlich eine Aufnahmezeit bei Ereignisaufzeichnungen auf. AOV-Bildrate und Ereignisaufnahme sind deshalb getrennt zu betrachten. Diese Beschreibung gilt für Geräteversionen, bei denen dieses AOV-Menü tatsächlich vorhanden ist.
Die Zeitraffer-Anleitung der Pet Cam Trail mit Intervallen von 1–60 Minuten ist dafür nicht die passende Anleitung. Auch der Energiesparmodus einer anderen Pet-Cam-Free-Version kann anders funktionieren. Maßgeblich ist die Anzeige bei deiner Kamera. Der AOV-Modus ist außerdem vom separaten 24/7 Cloud Video Service zu unterscheiden.
AOV und weißes Licht bei Nacht
Bei Free’n-360-Ausführungen mit aktivem AOV bleibt die Bilderfassung auch nachts aktiv. Das dafür benötigte Weißlicht dient der Bilderfassung und Erkennung. Das Ausschalten der Ton- und Lichtwarnung beendet diese Aufnahmefunktion nicht. Weißlicht allein beweist daher weder eine ausgelöste Lichtwarnung noch einen Defekt. Die FAQ zu AOV, Nachtsicht und Weißlicht erklärt den Unterschied.
Die gespeicherten Aufnahmen wirken trotz Energieeinsparung durchgehend
Wenn häufig Bewegungsereignisse ausgelöst werden, reduziere als ersten Test die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung in den Kameraeinstellungen. Wähle dabei eine Stufe, bei der die für dich wichtigen Tierbewegungen weiterhin erfasst werden. Vergleiche anschließend eine neu gespeicherte Aufnahme aus einem möglichst ruhigen Zeitraum. Beurteile die gespeicherte Aufnahme getrennt vom Livebild.
Eine niedrigere Empfindlichkeit kann die Zahl der Bewegungsauslösungen verringern. Sie stellt aber nicht automatisch die Bildrate sämtlicher Ereignisvideos auf ein Bild alle fünf Sekunden um. Häufige Ereignisauslösungen sind eine mögliche Erklärung für viele Videoaufnahmen, noch kein nachgewiesener Fehlergrund.
Bleibt das Verhalten auch in einem ruhigen Zeitraum bestehen oder wurde die Empfindlichkeit bereits passend reduziert, prüft unser Supportteam gezielt weiter. Hilfreich sind ein konkretes Aufnahmebeispiel mit Uhrzeit und die Anzeige des Aufnahmemodus; vorhandene Screenshots und Gerätedaten musst du nicht erneut senden.
Livebild, Ereignisaufnahme und 24/7-Aufnahme
Livebild – jetzt nachsehen
Über den kostenlosen Live-Stream siehst du jederzeit, was gerade vor der Kamera passiert. Das Livebild wird nicht automatisch gespeichert. Im Livebild kannst du – je nach Modell – manuell ein Foto oder Video auf deinem Smartphone aufnehmen.
Ein wenig wie beim Gedankenexperiment mit Schrödingers Katze: Solange du nicht nachsiehst, bleibt offen, was dein Tier gerade macht. Das Livebild zeigt dir den aktuellen Moment; Ereignisaufnahmen halten erkannte Aktivitäten für später fest.
Ereignisaufnahme – die relevanten Momente automatisch speichern
Bei aktivierter Bewegungs- beziehungsweise modellabhängiger Geräuscherkennung speichert die Kamera erkannte Ereignisse. Mit eingerichteter Videospeicherung entstehen kurze Videoclips, die du später in der App ansehen kannst. Für viele Kontroll- und Sicherheitsanwendungen ist das praktisch: Du findest erkannte Aktivitäten schnell wieder und musst nicht viele Stunden ohne Aktivität durchsuchen. Ob dabei Bilder oder Videos gespeichert werden, zeigt die folgende Übersicht.
| Speicherlösung | Was wird bei einem erkannten Ereignis gespeichert? | Kostenpflichtiger Cloud-Service erforderlich? |
|---|---|---|
| Ohne microSD-Karte und ohne Cloud-Video-Service | Ereignisbilder beziehungsweise Standbilder in der App; keine automatisch gespeicherten Ereignisvideos | Nein |
| Mit passender, erkannter microSD-Karte und aktivierter Videoaufnahme | Unterstützte Ereignisvideos lokal auf der Karte in der Kamera; Ansicht über die App. Bei der Pet Cam Lite werden auf microSD nur Bewegungsvideos gespeichert, keine durch Geräuscherkennung ausgelösten Videos. | Nein |
| Mit Cloud Event Video | Ereignisvideos von bis zu 30 Sekunden in der PetTec Cloud, dort für 30 Tage gespeichert; auch ohne microSD-Karte möglich | Ja, der passende Video-Service muss für die Kamera aktiv sein |
Die Übersicht gilt für Modelle mit der jeweiligen Ereignisbild-, microSD- beziehungsweise Cloud-Funktion und aktivierter Erkennung. Für automatische Bewegungsvideos sind microSD und Cloud-Video-Service bei unterstützten Modellen alternative Speicherwege; du benötigst nicht beides. Videos zu Geräuschereignissen sind gesondert zu prüfen: Bei der Pet Cam Lite ist dafür der passende Cloud Event Video Service erforderlich. Die Cloud-Aufbewahrungszeit für Videos gilt nicht automatisch für Ereignisbilder oder die microSD-Karte.
Ereignisbilder und gespeicherte Videos findest du je nach Aufnahmeart in der App. Die bebilderte Anleitung zu Bildern und Videos zeigt, wo du sie aufrufst.
Wichtig: Die Kamera kann nur Ereignisse speichern, die von der Erkennung ausgelöst werden. Empfindlichkeit, Kameraposition, Entfernung und Bewegungsrichtung beeinflussen die Erkennung. Wenn ein bestimmter Vorgang zuverlässig und vollständig dokumentiert werden muss, kann eine 24/7-Aufzeichnung sinnvoller sein.
24/7-Aufnahme – jede Sekunde speichern
Der 24/7 Cloud Video Service zeichnet kontinuierlich auf und hält die Aufnahmen für 30 Tage in der PetTec Cloud bereit. Er eignet sich besonders, wenn kein Moment fehlen darf, zum Beispiel bei medizinischer Beobachtung, Schlafanalyse oder wenn ein relevanter Vorgang von der Ereigniserkennung nicht zuverlässig erfasst wird.
Für die 24/7-Aufzeichnung werden ein unterstütztes Kameramodell, eine dauerhafte Stromversorgung und eine stabile WLAN-Verbindung benötigt.
| 24/7 Cloud Video | Kameramodelle |
|---|---|
| Unterstützt | Pet Cam Snoop Cube/360°, Pet Cam Lite, Pet Cam Buddy, Pet Cam Hello und Pet Cam Laser |
| Nicht unterstützt | Pet Cam Free, Pet Cam Free'n 360 Wi-Fi, Pet Cam Free 4G, Pet Cam Free'n 360 4G und Pet Cam Trail 4G |
Eine dauerhafte Versorgung per USB-Kabel oder Solarpanel verlängert bei einem akkubetriebenen Modell die Laufzeit, aktiviert aber nicht den 24/7 Cloud Video Service. Ein modellabhängig vorhandener AOV-Modus ist eine separate Aufnahmefunktion.
PetTec Cam Lite: Nur bei Bewegung aufnehmen oder auch dauerhaft rund um die Uhr?
Die PetTec Cam Lite unterstützt auch den separaten 24/7 Cloud Video Service. Sie ist daher nicht grundsätzlich auf Bewegungs- oder Ereignisaufnahmen beschränkt. Für die kontinuierliche 24/7-Aufzeichnung benötigt sie den passenden aktiven Cloud-Service, eine dauerhafte Stromversorgung und stabiles WLAN.
Bei der Pet Cam Lite werden auf microSD Bewegungsvideos gespeichert, wenn Bewegungserkennung und Videoaufnahme aktiviert sind. Geräuscherkennung allein startet bei diesem Modell keine Videoaufnahme auf microSD. Eine eingesetzte SD-Karte oder der Anschluss ans Netzteil allein aktiviert keine 24/7-Cloud-Aufzeichnung. „24/7“ beschreibt die durchgehende Aufnahme; die Cloud bewahrt diese Videos für 30 Tage auf, nicht unbegrenzt.
Pet Cam Lite: Geräusch erkannt, aber kein Video auf der SD-Karte?
Bei der Pet Cam Lite speichert die microSD-Karte automatisch ausgelöste Bewegungsvideos, keine durch Geräuscherkennung ausgelösten Videos. Für automatische Videos zu erkannten Geräuschen benötigst du bei diesem Modell den passenden, kostenpflichtigen Cloud Event Video Service. Geräuschmeldungen und Ereignisbilder sind davon getrennt.
Wenn du bereits eine Geräuschmeldung und ein Ereignisbild erhältst, funktioniert die Geräuscherkennung. Fehlt ohne Cloud Event Video nur das Geräuschvideo, lässt sich diese Aufnahme nicht durch eine höhere Empfindlichkeit, den Schalter „Sprache aufnehmen“, einen Reset oder das Formatieren der SD-Karte aktivieren. Der Schalter „Sprache aufnehmen“, sofern vorhanden, betrifft die Tonspur eines Videos und nicht den Auslöser für eine Geräuschaufnahme.
Möchtest du erkannte Geräusche als Video später ansehen, öffne die für deine Cam Lite angebotenen Services in der App und prüfe den Cloud Event Video Service. Die Buchung ist kostenpflichtig und freiwillig; Bewegungsvideos auf microSD sowie Geräuschmeldungen und Ereignisbilder kannst du weiterhin ohne diesen zusätzlichen Video-Service nutzen. Diese Aussage zur SD-Speicherung gilt für die Pet Cam Lite und wird nicht pauschal auf andere Kameramodelle übertragen.
Welche Lösung passt zu deinem Bedarf?
| Bedarf | Passende Funktion |
|---|---|
| Ich möchte jetzt kurz nach meinem Tier oder Objekt sehen. | Livebild |
| Ich möchte erkannte Bewegungen später als Video ansehen. | Bewegungsvideos auf microSD oder mit Cloud Event Video, soweit vom Modell unterstützt |
| Ich möchte bei meiner Pet Cam Lite erkannte Geräusche später als Video ansehen. | Passender, kostenpflichtiger Cloud Event Video Service; Geräuschvideos werden bei der Lite nicht auf microSD gespeichert |
| Ich muss einen Zeitraum vollständig und ohne Erkennungslücken nachvollziehen. | 24/7 Cloud Video mit einem unterstützten Modell |
Warum sehe ich Aufnahmen, obwohl ich kein Cloud-Abo abgeschlossen habe?
Cloud-Videos stehen während einer Testphase oder mit einem aktiv gebuchten Cloud-Video-Abo zur Verfügung. Ohne diese Leistung können bei aktivierter Bewegungs- beziehungsweise Geräuscherkennung Ereignisbilder in der App erscheinen. Diese Bilder sind keine Cloud-Videos. Unterstützt deine Kamera eine microSD-Karte, können Videos außerdem lokal auf der Karte gespeichert sein.
- Prüfe, ob du ein einzelnes Ereignisbild oder ein abspielbares Video geöffnet hast.
- Prüfe bei Videos, ob die Aufnahme von der microSD-Karte oder aus dem Cloud-Bereich stammt.
- Kontrolliere die für die Kamera angezeigten Services und die Übersicht unter „Konto → Mein Abo“.
Kannst du ein Cloud-Video keiner Testphase oder Buchung zuordnen, sende unserem Support einen Screenshot der Aufnahmeansicht und der Abo-Übersicht, deine PetTec-Konto-E-Mail sowie die Geräte-ID, soweit verfügbar. Aus einer sichtbaren Aufnahme allein lassen sich die Laufzeit einer Testphase und der Buchungsstatus nicht zuverlässig ablesen.
Nachts oder zu bestimmten Zeiten fehlen Aufnahmen
Zeigt die App „Kamera ausgeschaltet“ oder ist ein „Zeitplan im Privatmodus“ aktiv, prüfe dessen Ausschaltzeiten. Ein Privatmodus-Plan von 22:00 bis 06:00 Uhr schaltet die Kamera in diesem Zeitraum aus; er legt nicht fest, wann aufgenommen werden soll. Soll die Kamera nachts überwachen, deaktiviere diesen Nacht-Privatmodus-Plan und wähle „Kamera An“. Für eine gewünschte Abschaltung am Tag trägst du stattdessen die entsprechenden Tageszeiten ein. Bebilderte Erklärung zum Privatmodus-Zeitplan.
Prüfe anschließend getrennt, welcher Aufnahme- und Speicherweg für dein Modell eingerichtet ist. Das Korrigieren des Privatmodus aktiviert keinen Cloud-Video-Service und keine 24/7-Aufnahme. Eine nur als „offline“ angezeigte Kamera ohne Abschalt- oder Zeitplanhinweis benötigt die passende Verbindungsprüfung; „offline“ allein beweist keinen aktiven Privatmodus.
Meine Kamera nimmt nicht mehr auf oder zeigt nur noch Bilder
Wenn du keine neuen Videos findest, prüfe zunächst, ob das Livebild noch erreichbar ist. Ist die Kamera offline, muss zuerst ihre Verbindung wiederhergestellt werden. Funktionieren Livebild oder neue Ereignisbilder, prüfe als Nächstes die Videospeicherung:
Prüfe zuerst die einfache Voraussetzung für Videos: Ist eine microSD-Karte eingesetzt und in der App erkannt oder ist ein Cloud-Video-Service für genau diese Kamera aktiv? Ohne beides stehen bei Modellen mit Ereignisbild-Funktion nur Standbilder statt automatisch gespeicherter Ereignisvideos zur Verfügung.
Bei der Pet Cam Free 4G genügt für Bewegungsvideos eine passende, erkannte microSD-Karte mit aktivierter Videoaufnahme. Ein zusätzliches Cloud-Abo ist dafür nicht nötig. Der LTE-Datentarif stellt die Verbindung bereit; er enthält nicht automatisch Cloud-Videospeicher. Schalte die Kamera vor dem Einsetzen der Karte am Gerät aus, danach wieder ein und prüfe Kartenanzeige sowie Videoaufnahme. Die microSD-Anleitung hilft dir dabei.
- Prüfe zuerst Ereignisart und Modell. Für automatische Bewegungsvideos kannst du bei unterstützten Modellen eine kompatible microSD-Karte oder den angebotenen Cloud Event Video Service nutzen. Für Geräuschvideos der Pet Cam Lite ist der passende Cloud Event Video Service erforderlich; eine microSD-Karte ersetzt ihn dafür nicht.
- Bei microSD: Prüfe, ob die Karte eingesetzt, erkannt und die Videoaufnahme aktiviert ist. Bei Cloud: Prüfe, ob der Video-Service aktiv und der betroffenen Kamera zugeordnet ist.
- Prüfe, ob Bewegungs- oder Geräuscherkennung und der gewünschte Aufnahmezeitraum aktiviert sind.
- Prüfe Empfindlichkeit, Entfernung und Ausrichtung der Kamera, wenn relevante Bewegungen nicht erkannt werden.
Wenn vorher Videos gespeichert wurden
Hast du bisher auf microSD aufgenommen, kommt auch ein Kartenfehler als Ursache infrage. Eine nicht mehr erkannte oder nicht mehr zuverlässig beschreibbare Karte kann dazu führen, dass neue Videos fehlen, während Livebild und Ereignisbilder weiterhin funktionieren. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Kamera defekt ist. Hast du bisher Cloud-Videos genutzt, prüfe dagegen den zugehörigen Video-Service und seine Zuordnung zur Kamera.
Prüfe bei erreichbarer Kamera den aktuellen Kartenstatus, die aktivierte Videoaufnahme und ein neues Ereignis in der SD-Aufzeichnungsansicht am richtigen Tag. Eine angezeigte Kartenkapazität allein beweist keine funktionierende Videospeicherung. Die SD-Fehlerhilfe für plötzlich fehlende Videos führt dich durch die passenden nächsten Schritte. Sichere noch lesbare wichtige Aufnahmen vor einer nötigen Formatierung; formatiere nicht auf Verdacht und wiederhole bereits erfolglose Tests nicht ständig.
Wenn trotz passendem Speicherweg und aktivierter Aufnahme nur Bilder entstehen, prüft unser Supportteam im bestehenden Gespräch weiter. Geräte-ID und ein Screenshot der Speicher- und Aufnahmeeinstellungen helfen; bereits genannte Angaben musst du nicht erneut senden.
Kurz gesagt: Das Livebild zeigt dir den aktuellen Moment. Die Ereignisaufnahme speichert automatisch relevante Situationen. 24/7 Cloud Video dokumentiert bei unterstützten Modellen den gesamten Zeitraum ohne Erkennungslücken.
Speicherkarte voll: Bekomme ich eine Benachrichtigung, bevor alte Videos überschrieben werden?
Verlasse dich nicht auf eine automatische Push-Warnung, bevor die SD-Karte voll wird oder alte Aufnahmen überschrieben werden. Sichere wichtige Videos frühzeitig über die App. Das gilt auch, wenn du mit „Speichermedium voll“, „Karte fast voll“, „alte Daten werden überspielt“ oder „Karte rechtzeitig auslesen“ denselben Vorgang meinst.
Du musst die microSD-Karte nicht regelmäßig selbst löschen. Sobald die Karte voll ist, werden die ältesten Aufnahmen automatisch durch die neuesten Aufnahmen überschrieben. Die Speicherung läuft dadurch fortlaufend weiter.
Wie viele Tage reichen 64 GB bei einer Haustürüberwachung?
Eine feste Tageszahl lässt sich dafür nicht nennen. Die Speicherdauer hängt von der Kartengröße in GB, der Auflösung und den Aufnahmeeinstellungen sowie Anzahl und Länge der gespeicherten Ereignisse ab. An einer belebten Haustür entstehen mehr Aufnahmen als an einem ruhigen Eingang. Eine größere kompatible Karte kann mehr Aufnahmen vorhalten. Die Cloud-Aufbewahrungszeit gilt nicht für die microSD-Karte.
Wo sehe ich den Speicherstand, die Kapazität und den freien Speicherplatz?
Öffne die betreffende Kamera in der PetTec App und tippe auf das Zahnrad. Je nach Kamera- und App-Version heißt der Bereich microSD-Karte, SD-Kartenverwaltung oder Speicherverwaltung. Dort kannst du den Kartenstatus und die angezeigten Speicherangaben prüfen, beispielsweise Gesamtkapazität sowie belegten oder freien Speicherplatz. Die Darstellung kann je nach Modell und App-Version abweichen. Ein Speicherstand in GB ist keine feste Restlaufzeit in Tagen.
Zum Ansehen oder Sichern musst du die Karte normalerweise nicht herausnehmen: Öffne die vorhandene Aufnahme in der App und lade sie auf dein Smartphone oder Tablet herunter. Damit bleibt eine eigene Kopie erhalten, auch wenn die Aufnahme auf der Karte später überschrieben wird. Siehe Aufnahmen herunterladen und dauerhaft speichern.
Sichere wichtige Aufnahmen deshalb frühzeitig über die für die jeweilige Aufnahmeart verfügbare Speicher- oder Exportfunktion. Die bebilderte Download-Anleitung zeigt das Speichern von Bildern; der Ablauf für Videos kann abweichen.
Formatiere die Karte nicht vorsorglich: Dabei werden alle gespeicherten Inhalte gelöscht. Wenn trotz erkannter Karte keine neuen Videos entstehen, nutze die microSD-Fehlerhilfe und teile unserem Support Modell, Kartengröße und die angezeigte Meldung mit.
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