Pferde ruhig beobachten und trotzdem Aufnahmen und Push-Mitteilungen erhalten
Die Warnung an der Kamera und die Benachrichtigung auf deinem Smartphone sind getrennte Funktionen. Deaktiviere für eine möglichst unauffällige Beobachtung die „Ton- und Lichtwarnung“, wähle den Schwarzweiß-Nachtmodus und schalte bei Bedarf die Status-LED aus, wie unten beschrieben. Bewegungserkennung und die gewünschte Ereignisaufzeichnung können eingeschaltet bleiben.
Push-Mitteilungen auf deinem Smartphone musst du dafür nicht deaktivieren. Auch das Aufnehmen von Umgebungsgeräuschen ist von einem Warnton aus dem Kameralautsprecher zu unterscheiden. Diese Einstellungen sind keine Zusage, dass sämtliche Start-, Status- oder Fehlertöne bei jedem Modell unterdrückt werden. Nenne uns bei einem weiterhin auftretenden Ton dessen Wortlaut und den Zeitpunkt; bereits geprüfte Einstellungen musst du nicht wiederholen.
Braucht meine LTE-Außenkamera nachts zusätzliches Licht? Was ist mit Flutlicht gemeint?
Die Pet Cam FREE 4G und die FREE’n 360 LTE/4G haben eine integrierte Infrarot-Nachtsicht. Für ein Schwarzweißbild bei Dunkelheit brauchen Sie keine zusätzliche Beleuchtung am Standort und kein eingeschaltetes weißes Flutlicht.
Mit „Flutlicht“ oder „Weißlicht“ ist die helle, sichtbar weiße Beleuchtung direkt an der Kamera gemeint. Sie ist von der Infrarot-Nachtsicht und der kleinen Status-LED zu unterscheiden. Das Flutlicht können Sie bei diesen Modellen wahlweise manuell in der App ein- und ausschalten oder über eine aktivierte Lichtwarnung automatisch bei erkannter Bewegung auslösen lassen.
„In der App aktivieren“ bedeutet bei der automatischen Lichtwarnung, die Funktion einzuschalten. Danach kann das Flutlicht bei erkannter Bewegung automatisch angehen; Sie müssen es nicht bei jedem Ereignis von Hand einschalten. Die Schritte für automatische Warnung, manuelle Bedienung und Nachtsicht finden Sie unten.
Kann ich Licht und Sirene manuell aus der Ferne per App auslösen und wieder ausschalten?
Ja. Bei der Pet Cam FREE 4G sowie den FREE’n 360 4G/Wi-Fi-Modellen können Sie das Flutlicht und die Sirene auch manuell über die PetTec App auslösen und wieder ausschalten. Das ist von zu Hause oder unterwegs möglich, sofern die Kamera und Ihr Smartphone mit dem Internet verbunden sind.
- Öffnen Sie die Liveansicht der gewünschten Kamera in der PetTec App. Halten Sie das Smartphone zunächst hochkant.
- Die Bedienelemente befinden sich in der Symbolleiste unter dem Livebild.
- Ist Licht oder Sirene noch nicht zu sehen, legen Sie den Finger auf die Symbolleiste und ziehen Sie ihn nach links. Heben Sie den Finger anschließend ab. So blenden Sie weitere Bedien-Symbole ein. Wiederholen Sie die Bewegung bei Bedarf; nach rechts gelangen Sie zurück.
- Tippen Sie auf das gewünschte Symbol für Licht oder Sirene, um die Funktion zu bedienen.
Sie können so gezielt reagieren, ohne auf eine automatisch erkannte Bewegung zu warten. Die Wischgeste Schritt für Schritt erklärt.
Sie nutzen die Pet Cam Free WLAN (16167)? Die Anleitung zur manuellen Sirene finden Sie hier: Sirenensymbol der Pet Cam Free WLAN finden und bedienen. Die hier beschriebenen Licht- und Automatikfunktionen sind modellabhängig.
Werden Licht und Sirene auch automatisch ausgelöst?
Wenn die entsprechende Ton- und Lichtwarnung aktiviert ist, kann die Kamera bei erkannter Bewegung automatisch Licht beziehungsweise einen Warnton auslösen. Welche automatische Warnung verwendet wird, legen Sie in den Alarmeinstellungen der jeweiligen Kamera fest. Eine automatische Warnung einzurichten und Licht oder Sirene im konkreten Moment manuell auszulösen sind unterschiedliche Bedienmöglichkeiten.
Wie Sie die automatische Lichtwarnung, das Weißlicht für die Nachtsicht und die Status-LED ausschalten, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.
PetTec Cam FREE 4G & FREE’n 360: Licht ausschalten
Sie möchten, dass an Ihrer PetTec Kamera kein sichtbares weißes Licht mehr automatisch angeht?
Bei der Pet Cam FREE 4G sowie den FREE’n 360 4G/Wi-Fi-Modellen stellen Sie Lichtwarnung, Nachtsicht und Status-LED getrennt ein. Die ausgeschaltete Lichtwarnung allein bedeutet nicht, dass auch die Beleuchtung für Farbaufnahmen bei Nacht ausgeschaltet ist.
1. Flutlicht bei Bewegung komplett ausschalten
Öffnen Sie die gewünschte Kamera in der PetTec App und gehen Sie zu:
Einstellungen → Alarmeinstellungen → Ton- und Lichtwarnung
Deaktivieren Sie dort den Hauptschalter „Ton- und Lichtwarnung“.
Damit deaktivieren Sie die automatische Lichtwarnung bei Bewegung. Das Weißlicht für die Farbnachtsicht wird getrennt über die Nachtsichteinstellung gesteuert; beachten Sie dazu den nächsten Abschnitt.
Wenn Sie weiterhin einen Abschreckton nutzen möchten, aber kein Licht, wählen Sie alternativ nur die „Ton-Warnung“.
2. Nachtsicht auf Schwarzweiß stellen
Öffnen Sie:
Einstellungen → Bildeinstellungen → Nachtsicht
Wählen Sie dort den Schwarzweiß-Nachtmodus.
Die Kamera verwendet dann für die Nachtsicht Infrarot und benötigt kein sichtbares Weißlicht für eine farbige Nachtaufnahme. Bewegungserkennung, Benachrichtigungen und Nachtaufnahmen funktionieren weiterhin.
Hinweis: Die Infrarot-Nachtsicht bleibt technisch aktiv. Je nach Umgebungsbedingungen und Betrachtungswinkel kann an den IR-LEDs gegebenenfalls ein sehr schwaches rötliches Glimmen wahrnehmbar sein.
3. Status-LED ebenfalls ausschalten
Wenn auch die kleine Statusanzeige an der Kamera nicht leuchten soll, gehen Sie in die Kameraeinstellungen und deaktivieren Sie dort „Status LED“.
Kurz zusammengefasst
Wenn Ihre PetTec Kamera möglichst unauffällig arbeiten soll:
- Ton- und Lichtwarnung deaktivieren
- Schwarzweiß-Nachtmodus auswählen
- Status-LED deaktivieren
Damit deaktivieren Sie die automatische Ton- und Lichtwarnung. Ob weiterhin Weißlicht für die Bilderfassung verwendet wird, hängt zusätzlich vom Nacht- und Aufnahmemodus ab..
Warum erscheinen Kameras, Augen oder Fenster nachts so hell im Kamerabild?
Prinzipdarstellung: Helligkeit im Kamerabild bedeutet nicht automatisch sichtbares weißes Flutlicht. Vergleichen Sie die Ansicht in der App mit der Beobachtung vor Ort.
Das gilt grundsätzlich für Kameras, die im Nachtsichtmodus Infrarotlicht nutzen: Der Kamerasensor kann dieses Licht sehen, unsere Augen nicht. Im Schwarzweißbild kann Infrarot deshalb hell oder weiß erscheinen. Ein heller Bereich im Kamerabild allein bedeutet nicht, dass sichtbares weißes Flutlicht eingeschaltet ist.
Auch mit nur einer Kamera sind solche Reflexionen möglich. Die eigene Infrarotbeleuchtung kann zum Beispiel von Tieraugen, Fensterscheiben, Glas oder glänzenden Oberflächen zurückgeworfen werden. Augen können dadurch im Bild leuchten; an Glas kann ein heller Lichtschein entstehen. Je nach Bewegung und Blickwinkel verändert sich die Reflexion – sie kann im Bild auch nur kurz aufleuchten.
Bei zwei Kameras kommt eine weitere Möglichkeit hinzu: Die Infrarotbeleuchtung der einen Kamera kann im Bild der anderen wie ein heller weißer Scheinwerfer wirken. Dafür muss kein sichtbares Weißlicht eingeschaltet sein.
Bei den oben beschriebenen PetTec-Modellen sind für eine Beobachtung ohne automatisch eingeschaltetes Weißlicht zwei getrennte Einstellungen wichtig: Ton- und Lichtwarnung ausschalten und unter Bildeinstellungen → Nachtsicht den Schwarzweiß-Nachtmodus wählen. Bei mehreren Kameras gilt das für jedes Gerät einzeln. Die Infrarot-Nachtsicht bleibt dabei aktiv. Die kleine Status-LED lässt sich zusätzlich ausschalten; ein schwaches rötliches Glimmen der Infrarot-LEDs ist davon zu unterscheiden.
Zum Einordnen direkt vor Ort vergleichen: Ist nur im Kamerabild ein heller Bereich zu sehen, oder geht auch mit bloßem Auge erkennbar weißes Licht an der Kamera an und beleuchtet die Umgebung? Bei Reflexionen an Glas oder glänzenden Flächen kann schon ein leicht veränderter Kamerawinkel den hellen Bereich verändern.
Bei mehreren Kameras können Sie zusätzlich eine Kamera vollständig ausschalten und die andere eingeschaltet lassen. Vergleichen Sie die Beobachtung vor Ort mit dem Kamerabild und wechseln Sie anschließend die Kameras. Bereits durchgeführte Vergleiche müssen Sie nicht wiederholen.
Ton- und Lichtwarnung aus, trotzdem helles Licht oder viele Aufnahmen?
Ton-/Lichtwarnung, Nachtsicht und Bewegungserkennung sind getrennte Funktionen. Das Ausschalten der Warnung schaltet weder die Bewegungserkennung noch die Aufnahme aus. Für Farbaufnahmen bei Dunkelheit kann je nach Nachtmodus weiterhin sichtbares Weißlicht verwendet werden. Weißlicht allein beweist deshalb nicht, dass die ausgeschaltete Warnfunktion trotzdem ausgelöst hat.
Warum geht nachts weißes Licht an, obwohl die Lichtwarnung aus ist?
Weißlicht für die Farbnachtsicht und die automatische Lichtwarnung sind getrennte Funktionen. Beispielsweise besitzen die Pet Cam FREE 4G und die FREE’n 360 Wi-Fi Weißlicht für Farbaufnahmen bei Nacht. Ob es für eine Warnung oder für Nachtaufnahmen eingeschaltet wird, hängt vom konkreten Modell und den Einstellungen ab.
Möchten Sie nachts ohne automatisch eingeschaltetes Weißlicht beobachten? Schalten Sie die Ton- und Lichtwarnung aus und wählen Sie in den Bildeinstellungen den Schwarzweiß-Nachtmodus. Dabei nutzt die Kamera Infrarot statt Weißlicht für die Farbnachtsicht. Bleibt das Licht trotz dieser Einstellungen an, prüfen wir die konkrete Kamera und App-Ansicht. Bereits bestätigte Einstellungen müssen Sie nicht erneut testen.
Kann eine Zeit- oder Intervalleinstellung Aufnahmen ohne Bewegung erklären?
Das Alarmintervall ist eine Pause zwischen möglichen Ereignisauslösungen und kein eigener Aufnahmezeitplan. Prüfen Sie Aufnahmezeit, Alarmintervall und aktivierte Erkennungsarten getrennt. Welche Einstellungen bei Ihrer Kamera verfügbar und aktiv sind, zeigt die konkrete App-Ansicht. Die Übersicht zu Ereignisaufnahme und Aufnahmezeiten erklärt die Unterschiede.
Häufige Aktivierungen, Aufnahmen und Lichtnutzung können den Akku stärker beanspruchen. Die Beobachtung allein bestätigt aber weder eine bestimmte Einstellung als Ursache noch einen Hardwaredefekt. Eine ausgeschaltete Warnung bedeutet auch nicht, dass die Bewegungserkennung ausgeschaltet ist.
Welche Einstellungsbilder helfen bei der Prüfung?
Senden Sie im bestehenden Supportgespräch nur die noch fehlenden aktuellen Ansichten. Bitte ändern Sie zunächst nichts:
- Erkennung: Kamera → Einstellungen → Alarmeinstellungen → Bewegungserkennung beziehungsweise „Smarte Erkennung“, sofern vorhanden. Die Unterseite mit Hauptschalter, Empfindlichkeit und Objektfiltern öffnen.
- Aufnahme-/Arbeitsmodus: den gewählten Modus, Aufnahmezeit und vorhandene Zeit- oder Intervalleinstellungen zeigen; eigene Unterseiten bei Bedarf öffnen.
- Nachtsicht: Kamera → Einstellungen → Bildeinstellungen → Nachtsicht mit dem gewählten Modus.
Menünamen und verfügbare Optionen können je nach Modell und Geräte-/App-Version abweichen. Haben Sie eine zweite vergleichbare Kamera, die wie gewünscht funktioniert, helfen die gleichen Ansichten beider Geräte beim Vergleich. Bereits eingereichte Bilder und Geräteangaben verwenden wir weiter. Ein Reset oder eine Neueinrichtung ist für diese Einstellungsprüfung nicht erforderlich.
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