Mit der normalen Bewegungserkennung können grundsätzlich auch Bewegungen deiner Tiere erfasst werden. Eine zusätzliche KI-Einordnung als „Haustier“ ist eine andere Funktion und keine Voraussetzung für die normale Bewegungserkennung. Ob eine konkrete Bewegung erfasst wird, hängt unter anderem vom Kameramodell, den Einstellungen und der Platzierung ab.
Deine Kamera erfasst manche Bewegungen, andere aber nicht? Prüfe zunächst, ob das Ereignis selbst fehlt, nur kein Video gespeichert wurde oder lediglich die Benachrichtigung auf dem Handy ausbleibt. Die nächsten Schritte hängen vom Kameramodell und vom beobachteten Verhalten ab.
Welche Einstellung bewirkt was?
Mit dieser Übersicht findest du die passende Funktion. Menünamen und verfügbare Optionen hängen vom Modell und der Geräte-/App-Version ab. Die genannten Beispiele gelten für die beschriebenen Ausführungen.
| Einstellung | Wirkung und passender Einsatz | Modell / Anleitung |
|---|---|---|
| Bewegungserkennung und Empfindlichkeit | Aktiviert die Erkennung von Bewegungen und beeinflusst, wie empfindlich sie reagiert. Bei fehlenden Ereignissen schrittweise erhöhen, bei unnötigen Auslösungen vorsichtig senken; anschließend testen. | Lite (15726) und 360° (15368): Niedrig/Mittel/Hoch. Free WLAN (16167) und Free 4G: 1–10. Modellbeispiele weiter unten. |
| Automatische Empfindlichkeitskorrektur | Kann die Empfindlichkeit bei häufigen Auslösungen anpassen. Bei nachlassender Erkennung gezielt prüfen; nicht mit einem Personenfilter verwechseln. | Free WLAN (16167), Free 4G: siehe „Kamera erkennt plötzlich weniger“. |
| Personen-/Menschenerkennung | Beschränkt bei diesen Modellen die Erkennung beziehungsweise Alarmierung auf Menschen und kann Tiere ausschließen. Für Tierbeobachtung keine reine Personenfilterung wählen. | Free WLAN (16167) und Free 4G; Tag-/Nachteinstellungen beachten. |
| Smarte Erkennung / Objektarten | Wählt die gewünschten Alarmkategorien aus. Für Menschen und Tiere beide Kategorien aktiv lassen. Das Abwählen einer Kategorie entfernt das Objekt nicht aus dem Videobild. | Free’n 360 LTE/4G mit der beschriebenen smarten Erkennung. |
| Erkennungsbereich und Alarmzeitraum | Begrenzen den berücksichtigten Bereich beziehungsweise Zeitraum. Prüfe, ob der gewünschte Weg und die relevante Uhrzeit eingeschlossen sind. | Nur bei vorhandener Option; zum Beispiel in den beschriebenen Ansichten der Free WLAN (16167) und Free’n 360 LTE/4G. |
| Aufnahmezeit und Alarmintervall | Aufnahmezeit betrifft die Dauer/Steuerung eines Ereignisclips; Alarmintervall die Pause zwischen Alarmauslösungen. Das Intervall ist keine Cliplänge und „Aus“ keine Garantie für lückenlose Videos. | Free 4G: Bewegungserkennung → Arbeitsmodus → Benutzerdefinierter Modus. Aufnahmearten und Auswirkungen auf SD/Cloud. |
| Push-Mitteilungen und Ton am Smartphone | Steuern die Meldungen auf diesem Handy. Wenn nur diese stören, dort ändern und Erkennung sowie Videoaufnahme eingeschaltet lassen. | Smartphone-Einstellungen für die PetTec App; Meldungen aus, Aufnahme an. |
| Privatmodus / Kamera ein/aus | Schaltet die Kamera in der App aus. Ein Privatmodus-Zeitplan legt Ausschaltzeiten fest, in denen sie nicht aufnehmen soll. Für bloßes Stummschalten der Meldungen nicht verwenden. | Nur wenn die Funktion beim eigenen Modell angezeigt wird; Privatmodus und Zeitplan. |
Wie stelle ich ein, dass die Kamera Menschen erkennt?
Gemeint ist die Personenerkennung der Kamera. Die passende Einstellung hängt vom genauen Modell ab: Normale Bewegungserkennung kann Bewegungen von Menschen erfassen; ein Personenfilter berücksichtigt gezielt Personen. Eine zusätzliche KI-Klassifizierung ist wiederum eine eigene Funktion.
Prüfe in den Erkennungseinstellungen deiner Kamera, ob eine Option „Personenerkennung“ beziehungsweise „Menschenerkennung“ vorhanden ist. Aktiviere sie nur dann, wenn du gezielt Personen erfassen möchtest. Je nach Modell kann dieser Filter Tierbewegungen ausschließen – für die Beobachtung von Pferden oder Haustieren ist das wichtig.
Für die Pet Cam Free WLAN (16167) ist die Personenerkennung eine kostenlose Funktion: Schalte zuerst die Bewegungserkennung ein und aktiviere anschließend die Personenerkennung. Du kannst außerdem festlegen, ob sie tagsüber, nachts oder zu beiden Zeiten aktiv ist. Die aktivierte Personenerkennung filtert bei diesem Modell Tiere und Fahrzeuge aus. Die Anleitung mit Abbildungen für die Pet Cam Free WLAN (16167) zeigt die Einstellungen.
Bei einer 4G-/LTE-Kamera brauchen wir den vollständigen Modellnamen, bevor wir die passende Funktion und Anleitung nennen können. „Pferdekamera“ oder „4G/LTE“ allein reicht dafür nicht aus. Nutzt du zum Beispiel eine PetTec Cam Free 4G/LTE oder eine PetTec Cam Free’n 360 LTE/4G? Die Anleitung der Free WLAN (16167) lässt sich nicht pauschal auf diese Modelle übertragen.
Pet Cam Free’n 360 LTE/4G: Smarte Erkennung und Objektfilter einstellen
Bei passenden Geräte- und Softwareversionen ist die smarte Erkennung kostenlos in der Kamera enthalten. Öffne Kamera → Einstellungen → Alarmeinstellungen → Smarte Erkennung. Tippe ausdrücklich auf „Smarte Erkennung“: Die vorherige Alarmübersicht mit „Alarme empfangen“ und beispielsweise „Mittel“ zeigt noch nicht, welche Objektarten ausgewählt sind.
Smarte Erkennung eingeschaltet: Wähle unter „Erkennungsobjekt“ die gewünschten Kategorien, beispielsweise Menschen, Fahrzeuge und Tier. Mehrere Kategorien können gleichzeitig aktiv sein. Weitere Kategorien wie sichtbares Feuer werden nur bei entsprechenden Geräte-/Softwareversionen angezeigt. Für die bereits vorhandenen kostenlosen Kategorien brauchst du kein zusätzliches KI-Abo.
Beispiel: Sind „Menschen“ und „Tier“ eingeschaltet und „Fahrzeuge“ ausgeschaltet, sind Menschen und Tiere für die smarte Alarmierung ausgewählt. Fahrzeuge sind als eigene Alarmkategorie abgewählt. Das bedeutet nicht, dass Fahrzeuge im Livebild unsichtbar werden oder niemals in einer durch ein anderes Ereignis ausgelösten Aufnahme erscheinen.
Smarte Erkennung ausgeschaltet: In dieser beschriebenen Free’n-360-Ansicht entfällt die Auswahl bestimmter Objektarten; die normale Bewegungserkennung kann auch andere Bewegungen berücksichtigen. Das Ausschalten des smarten Filters ist nicht dasselbe wie das Ausschalten der Bewegungserkennung. Es garantiert aber nicht, dass jede Bewegung gemeldet wird: Empfindlichkeit, Erkennungsbereich, Alarmzeitraum, Aufstellung und Benachrichtigungseinstellungen bleiben relevant.
Du möchtest Menschen und Tiere erfassen? Lass bei eingeschalteter smarter Erkennung beide Kategorien aktiv. Schalte eine bereits gut funktionierende Tiererkennung nicht zur Prüfung der Menschenmeldungen aus. Fehlen Meldungen trotz passender Auswahl, prüfe zunächst, ob das Ereignis in der App fehlt oder nur die Benachrichtigung. Ein gezielter Vergleich ohne smarten Filter kann anschließend helfen; ändere jeweils nur eine Einstellung.
Welchen Screenshot braucht der Support? Öffne die Unterseite „Smarte Erkennung“ und zeige den Hauptschalter, die Empfindlichkeit und die Schalter der relevanten Objektarten. So sehen wir, ob beispielsweise „Menschen“ ausgewählt ist, während „Tier“ aktiv bleibt. Bei zeitlich oder räumlich begrenzten Ausfällen sind zusätzlich Alarm-Zeitraum und Erkennungs-/Alarmbereich relevant. Scrolle nur bei Bedarf nach unten. Ändere für die erste Aufnahme der Einstellungen zunächst nichts; bereits gesendete aktuelle Ansichten musst du nicht erneut schicken.
Eine Meldung wie „KI-Funktionen werden nicht unterstützt“ beim Kauf eines zusätzlichen KI-Pakets bedeutet nicht automatisch, dass die vorhandene kostenlose smarte Erkennung fehlt. Ein zusätzlicher kostenpflichtiger Service und die bereits im Gerät vorhandene Erkennung sind unterschiedliche Funktionen. Fehlt der beschriebene Menüpunkt, verwenden wir die tatsächlich sichtbare Ansicht und dein bereits bekanntes Modell für die weitere Hilfe.
Entfernung als mögliche Ursache bei Fehlklassifizierungen
Bei der Pet Cam Free’n 360 LTE/4G sind etwa 10 Meter eine grobe Orientierung für die automatische Einordnung als Mensch, Tier oder Fahrzeug. Je nach Motivgröße, Licht, Blickwinkel, Bewegung und Aufstellung kann die Klassifizierung auch über eine größere Entfernung funktionieren – oder schon früher ungenauer werden. Die Angabe ist deshalb keine harte Grenze und keine Garantie.
Objekterkennung und motorische Bewegungsverfolgung sind unterschiedliche Funktionen. Ein sichtbares oder als Tier erkanntes Motiv wird nicht automatisch von der Kamera verfolgt. Für die aktuelle schwarze Free’n 360 4G/LTE mit SKU 16347 ist die Unterstützung der automatischen Verfolgung derzeit in Prüfung. Eine allgemeine Verfolgungsreichweite von 30 Metern oder eine Aktivierung allein durch „Smarte Erkennung“ wird für diese Ausführung nicht bestätigt. Beachte die Hinweise zur Geräteausführung und Bewegungsverfolgung.
Tritt eine Fehlklassifizierung vor allem in größerer Entfernung auf, ist der Abstand eine mögliche Ursache. Teste dasselbe Motiv zum Vergleich in geringerem Abstand. Das Ergebnis hilft bei der Einordnung, beweist aber allein weder einen Defekt noch eine falsche Einstellung. Möchtest du ausschließlich über Menschen informiert werden, musst du die Tiererkennung nicht dauerhaft aktivieren.
1. Was fehlt genau?
- Ereignis vorhanden, aber keine Mitteilung: Prüfe die Benachrichtigungseinstellungen der Kamera in der App und die Benachrichtigungserlaubnis für die App in den Smartphone-Einstellungen.
- Ereignis vorhanden, aber kein abspielbares Video: Prüfe die für dein Modell eingerichtete Speicherung. Ein erkanntes Ereignis, ein gespeichertes Video und ein Livebild sind unterschiedliche Funktionen. Die Übersicht zu Livebild und Aufnahmen erklärt die Unterschiede.
- Kein Ereignis zur beobachteten Bewegung: Prüfe die Erkennung und die folgenden Einstellungen für dein Modell.
Mal Video, mal nur Foto: Ändern sich die Einstellungen von allein?
Ein Ereignisbild statt eines Videos beweist noch keine selbstständige Änderung der Einstellungen. Prüfe zuerst den Speicherweg der betroffenen Kamera. Für Modelle mit der jeweiligen Speicherfunktion gilt:
- Ohne microSD-Karte und ohne aktiven Cloud-Video-Service werden bei erkannten Ereignissen nur Bilder beziehungsweise Standbilder gespeichert, keine automatischen Ereignisvideos. Das Livebild und manuelle Aufnahmen sind davon getrennt.
- Mit einer kompatiblen, erkannten microSD-Karte und aktivierter Videoaufnahme werden Ereignisvideos lokal gespeichert und können über die App angesehen werden – ohne zusätzliches Cloud-Abo.
- Alternativ speichert Cloud Event Video aus den PetTec Cloud+ Services Ereignisvideos auch ohne SD-Karte. Der passende Video-Service muss aktiv und dieser Kamera zugeordnet sein.
Ein bezahlter LTE-Basistarif stellt die Mobilfunkverbindung bereit, enthält aber nicht automatisch Cloud-Videos. Bei aktuellen LTE-Kameras ist dafür das passende LTE-Paket mit Cloud-Video-Funktion vorgesehen. SD und Cloud sind alternative Speicherwege; eine SD-Karte schaltet keine 24/7-Aufnahme frei.
Wenn vorher Videos vorhanden waren, prüfe, ob die SD-Karte weiterhin erkannt wird und die Aufnahme aktiv ist beziehungsweise ob der zugeordnete Cloud-Video-Service oder eine Testphase noch läuft.
Fehlen trotz passendem Speicherweg Videos oder ändern sich Einstellungen tatsächlich von selbst, prüft unser Support im bestehenden Gespräch weiter. Hilfreich sind Modell, ein Beispiel mit Uhrzeit und Screenshots der betroffenen Speicher- und Aufnahmeeinstellungen; bei Cloud zusätzlich der Paketname unter „Konto → Mein Abo“. Bereits genannte Angaben musst du nicht wiederholen. Buche zur Fehlerbehebung kein zusätzliches Abo.
2. Erkennung, Filter, Bereiche und Zeiten prüfen
- Ist die Bewegungserkennung für diese Kamera eingeschaltet?
- Welche Empfindlichkeit ist eingestellt?
- Gibt es einen Zeitplan oder einen Erkennungsbereich, der die gewünschte Bewegung ausschließt?
- Ist ein Filter aktiv, der nur bestimmte Ereignisse berücksichtigt, zum Beispiel Personen statt Tiere?
Menünamen und verfügbare Funktionen unterscheiden sich zwischen Modellen und App-Versionen. Verwende nur die Einstellungen, die bei deiner Kamera tatsächlich vorhanden sind.
Personenerkennung aktiviert oder deaktiviert? Zwei typische Beispiele
Lass die normale Bewegungserkennung eingeschaltet. Prüfe anschließend, ob dein Modell einen zusätzlichen Personenfilter oder einen Filter für bestimmte Ereignisarten anbietet.
- Menschen werden erkannt, Pferde oder andere Tiere aber nicht: Ein aktivierter Personenfilter kann Tierbewegungen ausschließen. Bei der Pet Cam Free WLAN (16167) ist dieses Verhalten dokumentiert. Schalte den Personenfilter für einen Vergleich aus und teste eine Tierbewegung erneut. Möchtest du auch Tiere erfassen, darf die Erkennung nicht auf Personen beschränkt sein.
- Menschen werden nicht erkannt: Bei eingeschalteter normaler Bewegungserkennung können Menschen sowohl mit als auch ohne Personenfilter erfasst werden. „Personenfilter aus“ bedeutet nicht „Menschen werden ausgeschlossen“, sondern dass auch andere Bewegungen berücksichtigt werden können. Ein aktiver Personenfilter allein erklärt deshalb keine ausbleibenden Menschenmeldungen. Prüfe zuerst, ob das Ereignis in der App fehlt oder nur die Mitteilung, und berücksichtige Empfindlichkeit, Zeitplan, Erkennungsbereich und Aufstellung. Ein Vergleich mit ausgeschaltetem Filter kann helfen, die Ursache einzugrenzen; er ist keine bestätigte Lösung und garantiert nicht, dass jede Bewegung erkannt wird.
Ändere jeweils nur einen Filter und prüfe, ob ein Ereignis in der App erscheint. Wird die Bewegung nur ohne Filter erfasst, hilft diese Beobachtung bei der weiteren Prüfung. Sie bestätigt allein noch keinen Defekt. Nach dem Test wählst du die Einstellung passend zu deinem Ziel: nur Personen oder auch Tierbewegungen.
Eine zusätzliche KI-Klassifizierung als „Person“ oder „Haustier“ ist nicht automatisch ein Filter, der andere Bewegungen ausschließt. Deaktiviere deshalb nicht pauschal alle KI-Funktionen. Fehlt die passende Option oder ist ihre Wirkung unklar, sende uns einen Screenshot der Erkennungseinstellungen. Menüpfade und Filterwirkung der Free WLAN (16167) gelten nicht automatisch für Free 4G oder Free’n 360. Eine fehlende zusätzliche KI-Tiererkennung erklärt allein nicht, warum normale Tierbewegungen ausbleiben.
Meine Kamera erkennt plötzlich weniger – obwohl ich nichts geändert habe
Prüfe zuerst, ob wirklich Ereignisse fehlen oder nur die Meldungen auf dem Handy. Sind die Ereignisse in der App vorhanden, hilft die Push-Fehlerhilfe. Fehlt nur das Video, prüfe den Speicherweg und die Aufnahmeeinstellungen.
Fehlt die Bewegung bereits als Ereignis, kann bei der Free WLAN (16167) oder Free 4G die automatische Empfindlichkeitskorrektur eine Rolle spielen: Bei häufigen Auslösungen kann sie die Empfindlichkeit anpassen, auch ohne eine manuelle Änderung. Das ist eine mögliche Erklärung, kein Nachweis für die Ursache.
- Aktuelle Einstellung festhalten: Bei der Free 4G öffnest du Einstellungen → Alarmeinstellungen → Bewegungserkennung. Für die Free WLAN (16167) nutze die bebilderte Modellanleitung. Prüfe, ob die automatische Korrektur eingeschaltet ist.
- Gezielt vergleichen: Wenn sie aktiv ist und dieser Test noch nicht erfolgt ist, schalte sie vorübergehend aus. Teste dieselbe Laufstrecke bei vergleichbarem Licht und Abstand. Falls nötig, erhöhe danach die manuelle Empfindlichkeit schrittweise und teste nach jeder Änderung erneut.
- Passenden Filter prüfen: Fehlen vor allem Tiere, kontrolliere den Personenfilter. Bei der Free’n 360 LTE/4G mit smarter Erkennung prüfe stattdessen die ausgewählten Objektarten. Übertrage die automatische Korrektur der Free-Modelle nicht ungeprüft auf die Free’n 360.
- Bereich und Zeit prüfen: Liegen Weg und Uhrzeit innerhalb der vorhandenen Erkennungsbereiche und Alarmzeiten? Hat sich die Kameraposition, der Abstand oder die Beleuchtung verändert?
Ändere jeweils nur eine Einstellung. Wähle nach dem Vergleich die Einstellung, bei der wichtige Ereignisse zuverlässig erfasst werden und unnötige Auslösungen möglichst gering bleiben. Mehr Auslösungen können bei Akkukameras den Verbrauch erhöhen.
Die passenden Schritte wurden bereits geprüft oder helfen nicht? Dann übernimmt unser Supportteam die weitere persönliche Prüfung. Nenne im bestehenden Gespräch nur die noch fehlenden Angaben: seit wann es auftritt, ein Beispiel mit Uhrzeit und gegebenenfalls die aktuelle Einstellungsansicht. Erwähne ein vorausgegangenes Update, falls bekannt; daraus allein folgt noch keine Ursache. Bereits erfolglose Tests musst du nicht wiederholen.
3. Platzierung und gewünschte Laufstrecke testen
Im Livebild sichtbar, aber keine Bewegung erkannt?
Sichtweite und Erkennungsreichweite sind nicht dasselbe. Ein Tier oder eine Person kann in größerer Entfernung im Livebild sichtbar sein, ohne dass die automatische Bewegungserkennung dort auslöst. Ob ein Ereignis entsteht, hängt unter anderem von Sensor und Kameramodell, Größe und Bewegungsrichtung des Motivs, Entfernung, Platzierung und Empfindlichkeit ab. Eine Nachtsichtangabe in Metern ist ebenfalls keine garantierte Alarmreichweite.
Teste am gewünschten Standort sowohl das Livebild als auch die Auslösung auf dem relevanten Weg. Eine allgemeine Zusage, dass jedes sichtbare Tier auch in 20, 30 oder 50 Metern automatisch erkannt wird, lässt sich daraus nicht ableiten. Sichtweite, Nachtsicht, Bewegungserkennung und Funkreichweite unterscheiden.
- Prüfe im Livebild, ob der relevante Weg frei zu sehen ist und innerhalb des eingerichteten Bereichs liegt.
- Teste dieselbe Strecke in beiden Richtungen und notiere, wann ein Ereignis entsteht. Prüfe bei Bedarf einen geringeren Abstand und eine andere Ausrichtung.
- Ändere jeweils eine Einstellung oder die Position und wiederhole den Test. So lässt sich nachvollziehen, was geholfen hat.
Wenn zum Beispiel das Weggehen erkannt wird, das Zugehen aber nicht, sind Bewegungsrichtung und Kameraposition wichtige Angaben für die Prüfung. Daraus lässt sich allein weder ein Defekt noch eine für alle Modelle gleiche Ursache ableiten.
4. Modellbeispiel: Pet Cam Lite (15726) und Pet Cam 360° (15368)
Bei diesen Modellen öffnest du die Kameraeinstellungen, anschließend „Alarmeinstellung“ und „Bewegungserkennung“. Schalte die Erkennung ein und wähle die Empfindlichkeit „Niedrig“, „Mittel“ oder „Hoch“.
Prüfe zusätzlich den Empfang von Benachrichtigungen in der App und die Erlaubnis in den Smartphone-Einstellungen. Diese Anleitung mit drei Stufen gilt für die genannten Modelle.
5. Modellbeispiel: Pet Cam Free (16167)
Bei der Pet Cam Free reicht die Empfindlichkeitsskala von 1 bis 10; 10 ist die empfindlichste Stufe. Eine aktivierte automatische Empfindlichkeitskorrektur kann die Empfindlichkeit bei häufigen Auslösungen nach unten anpassen.
Bei diesem Modell beschränkt die aktivierte Personenerkennung die Erkennung auf Personen; Tiere und andere Bewegungen werden dann ausgefiltert. Auch Energiemodus, Alarmplan und gewählter Erkennungsbereich können für das Ergebnis relevant sein. Beachte die modellbezogene Einstellungsanleitung für Pet Cam Free (16167).
6. Modellbeispiel: Pet Cam Free 4G – Erkennungseinstellungen
So findest du die Einstellungen: Öffne deine Kamera in der PetTec App und gehe zu Einstellungen → Alarmeinstellungen → Bewegungserkennung. Die Ansicht kann auch „Bewegungs Erkennung“ heißen; einzelne Bezeichnungen können je nach App-Version abweichen.
Für eine gezielte Prüfung durch den Support: Sende bei unklaren Einstellungen einen Screenshot dieser Ansicht, auf dem Empfindlichkeit, automatische Empfindlichkeitskorrektur, Menschenerkennung und Arbeitsmodus sichtbar sind. Passt nicht alles auf einen Bildschirm, scrolle nach unten und sende zwei Screenshots. Bereits vorliegende aktuelle Screenshots musst du nicht erneut schicken.
In der Ansicht „Bewegungs Erkennung“ der Pet Cam Free 4G gibt es eine Erkennungsempfindlichkeit von 1 bis 10 und die Option „Aut. Empfindlichkeitskorrektur“. Laut App wird bei zu häufigem Auslösen die Empfindlichkeit angepasst; sonst gilt die manuelle Einstellung. Bei fehlenden Ereignissen kannst du die automatische Korrektur vorübergehend ausschalten und anschließend die Empfindlichkeit schrittweise erhöhen. Teste nach jeder einzelnen Änderung dieselbe Laufstrecke.
Die Ansicht enthält außerdem „Menschenerkennung tagsüber“, „Menschenerkennung nachts“ und eine separate „Menschenerkennungs-Empfindlichkeit“ von 1 bis 5. Laut App beschränkt die eingeschaltete Menschenerkennung die Alarmierung auf Menschen; Haustiere, Fahrzeuge und Pakete werden dann nicht berücksichtigt. Bei ausgeschaltetem Personenfilter kann die normale Bewegungserkennung weiterhin Menschen und auch andere Bewegungen erfassen.
Sind diese Bedienelemente ausgegraut, lässt sich allein aus der dargestellten Schalterstellung nicht sicher ablesen, ob der Filter gerade wirksam ist. Sende in diesem Fall einen Screenshot der aktuellen Ansicht. Verfügbarkeit und Bedienbarkeit können sich je nach Geräte- und App-Version unterscheiden.
Viele Bewegungsaufnahmen und kurzer Akku: Was stelle ich ein?
Bei hohem Akkuverbrauch prüfen wir auch den Aufnahme-/Arbeitsmodus und die Anzahl der Ereignisse. Falls deine Kamera einen Energiesparmodus anbietet, kannst du diesen zum Vergleich auswählen. In der abgebildeten Ansicht der Akku-Anleitung heißt die Option „Energieeinsparung“. Für die Free 4G findest du die Erkennungseinstellungen über den oben beschriebenen Menüweg; Position und Auswahl des Aufnahme-/Arbeitsmodus können je nach Version abweichen.
Lass die normale Bewegungserkennung für die Tierbeobachtung eingeschaltet. Bei unnötig vielen Auslösungen passe die Empfindlichkeit schrittweise und gegebenenfalls Erkennungsbereiche, Alarmzeiten oder Aufnahmedauer an. Ändere jeweils nur eine Einstellung und prüfe anschließend, ob die wichtigen Tierbewegungen weiterhin erkannt und wie gewünscht aufgezeichnet werden. Aktiviere nicht pauschal einen Personenfilter zum Stromsparen: Dadurch können Tierbewegungen fehlen.
Fehlen dagegen bereits wichtige Ereignisse, senke die Empfindlichkeit nicht pauschal weiter. Nutze die passende Fehlerhilfe oben. Wenn der Akku trotz angepasster Nutzung schnell leer wird, prüfen wir zusätzlich Ladung, Empfang und einen möglichen technischen Fehler. Im bestehenden Kontakt genügen die noch fehlenden Angaben; vorhandene Screenshots und bereits durchgeführte Tests verwenden wir weiter.
Die Erkennung bleibt unzuverlässig oder die Schritte wurden bereits geprüft
Wenn die für dein Modell passenden Prüfungen nicht helfen oder bereits durchgeführt wurden, übernimmt unser Supportteam die weitere persönliche Prüfung. Du musst dieselbe Anleitung nicht erneut durchgehen. Im bestehenden Chat kannst du direkt um eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter bitten; eine zusätzliche Anfrage ist nicht nötig.
Falls noch unklar ist, was genau fehlt, klären wir zuerst nur diese Frage: Fehlt die Bewegung auch als Ereignis in der App, fehlt ein gespeichertes Video oder nur die Benachrichtigung auf dem Handy? Bereits vorhandene Angaben und durchgeführte Schritte berücksichtigen wir bei der weiteren Prüfung.
Hilfreich sind das genaue Modell, die Geräte-ID soweit verfügbar, ein konkretes Beispiel mit Datum und Uhrzeit sowie ein Screenshot der relevanten Einstellungen oder des Kamerablickfelds. Beschreibe bei Bedarf Abstand und Bewegungsrichtung und ob die Erkennung früher funktioniert hat. Sende bitte nur die noch fehlenden Angaben. Wenn du die Geräte-ID oder einen Screenshot nicht bereitstellen kannst, unterstützen wir dich trotzdem.
Du erreichst unseren PetTec Kundenservice auch über das Kontaktformular.
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